traditionelle Kommunikation

Jagdsignale

Die deutschen Jagdsignale haben ihren Ursprung in der Verständigung bei der Jagdausübung.

Vor allem bei der höfischen Jagd zu Pferde (Parforce-Jagd) gab es für jede Bewegung von Wild und Jäger einzelne Signale.
Die heutigen Jagdsignale bestehen überwiegend aus Leit- und Totsignale bei Gesellschaftsjagden.
Hier finden Sie ein Auswahl von Jagdsignalen zum Anhören im MP3-Format.

Begrüßung

Die anwesende Jagdgesellschaft wird begrüßt.

Anblasen

Die Jagd beginnt. Alle Waffen dürfen geladen und es darf geschossen werden. Die Schützen dürfen ihren Stand nicht mehr verlassen.

Halt

Die Treiber in einer Treibjagd sollen stehen bleiben, um sich eventl. neu auszurichten.

Abblasen (Hahn in Ruh)

Alle Waffen müssen entladen und es darf nicht mehr geschossen werden. Die Schützen dürfen ihren Stand verlassen.

Sammeln

Die Schützen (und Treiber) begeben sich zum Sammelplatz

Zum Essen

Es wird zu einer Jagdpause oder zum Abendessen geblasen.

nach der Jagd

Streckensignale

Nach einer Jagd wird die Strecke gelegt. Zum Einen, um den Überblick über das erlegte Wild zu erlangen, zum anderen auch, um für die Erlegung zu danken und dem Wild die letzte Ehre zu erweisen.

Beim Verblasen der Strecke (Reihenfolge nach dem, was erlegt wurde) fängt man mit dem Hochwild an, danach folgt das Niederwild.

Hirsch tot

Damwild tot

Muffel tot

Sau tot

Rehwild tot

Fuchs tot

Hase tot

Flugwild tot

Halali

Zum Abschluss wird das Halali geblasen.

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